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Antonio Máro









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Vita
Antonio Máro wurde 1928 in Catacaos, Nord-Peru geboren. Seit seiner Kindheit malt er. Seine mythischen Quellen liegen in seiner Heimat, das präkolumbianische Erbe Perús bildet den geistigen Ursprung seines Schaffens.
Sein erster Lehrer war der bekannte Künstler Ricardo Grau, ein gebürtiger Belgier, der seine gesamte Studienzeit an der „Académie des Beaux Arts“ in Brüssel absolvierte und von da aus als Direktor an die Kunstakademie von Lima berufen wurde.
Im Zuge seines medizinischen Studiums kam Máro nach Deutschland, wo er neben der Medizin bei Willi Baumeister studierte. In Baumeister fand Máro den richtigen Lehrmeister als Wegweiser für seine künstlerische Zukunft, in der sich Abstraktion und figurative Elemente begegnen.
Seit den frühen Sechzigern arbeitet Máro mit Metallfarben. Um seine künstlerischen Intentionen zu verwirklichen, entwickelte er eine eigenwillige Technik, die „Contraplano-Technik” und schaffte sich seine unverwechselbare Handschrift, die ihm internationale Anerkennung sicherte. Diese Technik brachte ihn zu monumentalen Bildräumen: Wahrnehmungsräume, die über das eigentliche Format des Bildes hinausragen.
1978 erhält Máro den Auftrag der Stadt Meinerzhagen zur Erstellung eines Ölbildes für die Stadthalle: Das größte Ölbild des 20. Jahrhunderts! Dieser Auftrag stellt ihn vor eine große Aufgabe.
Bei der Entstehung des Bildes „Inti-huatana” in den Maßen von 18 x 6 m wurde der Künstler von seinem Sohn Rafael unterstützt. Das Werk wurde auf der heb- und senkbaren Bühnentrennwand des Stadthallensaales gestaltet. Ein Problem für Máro wurde die Diskrepanz der das Land verbrennenden Sonne in Perú und der wärmenden Sonne in Europa.
Das Bild „Inti-huatana” bedeutet übersetzt „Rastplatz der Sonne”. Nach der Mythologie der Inkas ist die Sonne die höchste Gottheit und der Inka, der Herrscher, war der „Sohn der Sonne”. Das Bild zeigt das Zentrum einer uns weitgehend fremden Kultur. Máro wurde zu einem der großen Wanderer zwischen zwei Kulturen, der Kultur Lateinamerikas und Europas. Seine Arbeiten gelten als entscheidender Beitrag zur westlichen Kultur unserer Tage.
Antonio Máro – Kunst kennt bei ihm keine Grenzen – beschäftigt sich auch mit Original-Farbradierungen, Lithografien und Skulptur in verschiedenen Materialien wie Holz, Edelstahl, Bronze und Keramik.
Fried Rubin, im Mai 2004: Über das Zeitgenössische im Werk Antonio Máros Teilnahme an den Biennalen in Venedig, Sao Paulo oder Havanna sowie zahlreiche Auszeichnungen und Preise.
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